Netbook OS

Seit August 2009 bin ich Besitzer eines Asus eeePC 1005HA-H. Lange war ich auf der Suche nach einem performanten Betriebssystem, das ich scheinbar nun gefunden habe.
Zunächst einmal: Das Netbook wurde mit Windows XP ausgeliefert, mit diesem war ich Anfangs zufrieden, jedoch wird XP nach einiger Benutzung ziemlich zugemüllt, und somit auch sehr langsam.
Schnell habe ich auf Linux umgestellt. Zunächst habe ich testweise die Netbook Edition von Ubuntu installiert. Da mir das Interface nicht zusagte, wechselte ich zur Desktop Edition von Ubuntu, die recht stabil war, aber nicht sehr performant lief.
Vor einiger Zeit bin ich auf Linux Mint LXDE gestoßen. Dank LXDE, einer schlanken Desktop Umgebung, und OpenBox, einem sehr schlanken Fenstermanager, läuft diese Linux Distribution sehr flüssig auch auf Intel’s Atom CPU Architektur und mit wenig Arbeitsspeicher. Außerdem hat man dank schlankem Bottom-Panel relativ viel Platz auf dem 1024×600 Pixel Bildschirm.
Linux Mint LXDE kommt mit einer Vielzahl von vorinstallierten Programmen für die tägliche Arbeit am Netbook, wie Thunderbird, Firefox, AbiWord und Gnumerics, Sogar Gimp ist dabei. Durch den integrierten Software-Manager oder apt-get lassen sich eine Vielzahl von Anwendungen über das Web nachinstallieren. Da Linux Mint auf Ubuntu basiert, ist dessen großes Software-Repository bereits als Paketquelle eingetragen. Hinzu kommt die sehr gute Hardware-Unterstützung. Bei mir funktionierte alles inkl. FN-Tasten direkt nach der Installation out-of-the-box.

Weitere Informationen zu Linux Mint LXDE findet man auch in den offiziellen Release Notes

Ich hoffe, ich konnte einige meiner Leser davon überzeugen, einmal einen Blick auf Mint LXDE zu werfen. Fragen nehme ich gerne in den Kommentaren an.

We are ar War!

Ich habe soeben eines begriffen:
We are at War!

Genauer gesagt, befinden wir uns im wohl ersten Cyberwar in der Geschichte der Menschheit.
Die Ereignisse um Wikileaks herum haben gezeigt, wie sehr die Presse-und Meinungsfreiheit einer ganzen Generation eingeschränkt werden kann.

Während Visa, Mastercard, Postfinance, Amazon und Paypal Wikileaks von ihren Dienstleistungen „aussperren“, re-formierte sich im Netz die Gruppe Anonymous, die bereits seit 2008 regelmäßig gegen Scientoligy demonstriert.
Nun werden die oben genannten Dienste systematisch und gut Koordiniert einer sogenannten Distributed Denial of Service Attake ausgesetzt. Dabei schließen sich hunderte Kleine und Große Rechner zusammen und Bombadieren die Server mit sinnlos-Anfragen, bis diese zusammenbrechen.
Jeder kann mitmachen, die Aktionen werden bei Twitter und im IRC koordiniert.

Wikileaks schafft Transparenz! Warum sollten Staaten alles über ihre Bürger wissen, aber nicht umgekehrt? Ich erinnere nur einmal daran, wer die Regierung, die Abgeordneten, die Minister bezahlt.. Richtig. Der Bürger.
Würden sie so mit ihrem Chef umgehen, wie ein Staat mit seinen Bürgern? Das dachte ich mir..

Dies waren einige Gedanken zu Wikileaks, Operation Payload und dem Cyberwar

Ich lebe noch!

Hallo zusammen…

Viele haben mich gefragt, warum ich „das bloggen aufgegeben“ habe. Hab ich gar nicht. Ich habe aufgrund meiner derzeitigen Situation mit meinem Studiem (jeden Tag 1:20 pro Strecke pendeln) schlicht und einfach keine Zeit mehr, Content zu liefern.
Seit einigen Wochen habe ich jedoch auch eine SOUP (link) mit einigen lustigen, seriösen, aber auch nachdenklichen Bildern und Zitaten [aber hauptsächlich Bilder :-) ]

Morgen schreibe ich meine erste Klausur (Fach: Englisch 8 BC2) und dann bis zum 20. Juni drei weitere (Formale Methoden (=Mathe), Informatik und Grundlagen der Programmierung (= C mit C++ Syntax)

Ich widme mich jetzt wieder dem Lernen..

Man liest sich hoffentlich bald…

Steuer gegen Armut – lasst doch mal die Banken zahlen

Vor einigen Monaten bin ich im Internet auf den nachstehenden Clip gestoßen. Gefordert wird eine sogenannte Finanztransaktionssteuer. Seit einigen Wochen ist diese in aller Munde.
Man möchte, dass der Bundestag ein Gesetz beschliesst: Man möge finanzielle Transaktionen mit 0,1 oder 0,01% besteuern. Für Privatanleger hätte dies kaum Folgen, aber risikoreiche Spekulationen würden unrentabler werden.
Trotzdem wird davon ausgegangen, dass man mithilfe dieser Steuer einen zwei bis dreistelligen Milliardenbetrag in die Staatskasse bekäme.

Hier noch einmal der Link zur Webseite http://www.steuer-gegen-armut.org/

Witz: Was ist Politik?

Was ist Politik?

Der kleine Junge zum Vater: „Papa, was ist Politik?“ Vater: „Das ist ganz einfach. Ich gehe jeden Tag zur Arbeit und bringe das Geld nach Hause. Also symbolisiere ich den Kapitalismus. Deine Mutter verwaltet das Geld, also ist sie die Regierung. Das Kindermädchen kümmert sich um dich und dein kleines Baby-Schwesterchen. Sie ist also die Arbeiterschaft. Das machen wir alles nur, damit es dir gut geht. Du symbolisierst also das Volk. Und dein kleines Schwesterchen ist die Zukunft.“ – „Papa, das ist kompliziert. Ich muss darüber nachdenken.“

In der Nacht wacht der kleine Junge auf, weil sein Schwesterchen in die Windeln gemacht hat und schreit. Er geht also ins Schlafzimmer seiner Eltern. Dort ist nur die Mutter und die war nicht wachzukriegen. Also geht der Kleine ins Zimmer des Kindermädchens. Dort findet er nun auch seinen Vater, der sich gerade mit dem Kindermädchen vergnügt. Die Beiden ignorieren ihn. So geht der Kleine wieder ins Bett.

Am nächsten Morgen fragt der Vater den Jungen, ob der nun verstanden habe, was Politik sei. Darauf hin sagt dieser glückstrahlend: „Ja, Papa! Jetzt habe ich es begriffen. Politik ist, wenn der Kapitalismus die Arbeiterschaft ausnutzt, die Regierung schläft, das Volk ignoriert wird und die Zukunft in der Scheisse liegt.“

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